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Franziska Dolak, Innovations Managerin bei Siemens Building Technologies in Zug, forscht am Arbeitsplatz der Zukunft.

Auf der Suche nach mehr Kreativität

Franziska Dolak, Innovations Managerin bei Siemens Building Techno-logies in Zug, forscht am Arbeitsplatz der Zukunft. Solche „Smart Spaces“ richten sich nach den Bedürfnissen der Nutzer und werden zum Interface zwischen Mensch und Raum. Sie verbinden die digitale mit der physischen Welt und steigern die Kreativität der Menschen und die Produktivität des Unternehmens.
Die Basis eines Unternehmens sind motivierte und kreative Mitarbeitende. Um die eigene Innovationsfähigkeit und damit verbunden den Unternehmenserfolg zu stärken, braucht es Vielfalt – und vor allem, dass sich die Mitarbeitenden am Arbeitsplatz wohl fühlen. Stimmt nämlich die Umgebung, werden Mitarbeitende kreativer und produktiver, sodass sie ihre Arbeit mit mehr Engagement ausüben und dadurch weniger Absenzen anfallen.

Räume kennen die Bedürfnisse der Nutzer
Eine, die für ein solches Klima sorgt, ist Franziska Dolak. „Stellen Sie sich vor, Räume und Arbeitsplätze kommunizieren mit Menschen – und zwar genauso, wie Sie es möchten. Sie gehen jederzeit auf Ihre individuellen Wünsche und Bedürfnisse ein“, schwärmt sie. Das lässt sich einfach an einem Beispiel illustrieren:

Ziel sind Meetingräume, die sich komplett auf die Bedürfnisse ihrer Nutzer ausrichten und auf Basis von Feedbacks dazulernen.

Ein solcher Raum organisiert für alle Teilnehmenden das Meeting, lädt Personen ein, belüftet und klimatisiert sich selbst und spielt die benötigten Daten direkt auf alle Devices. Dauert die Sitzung über Mittag, erhalten die Teilnehmenden von der Küche automatisch Menüvorschläge, die ihren Ernährungsplänen entsprechen – abgerechnet wird via Smartphone. Nach dem Meeting finden alle automatisch ein Sitzungsprotokoll in ihren Mailboxen. Und natürlich fährt der Raum das Licht, die Lüftung und die Klimatisierung wieder selbständig herunter. „Genau so sollen Smart Spaces von Building Technologies funktionieren, die wir zurzeit mit unserem Innovations Team entwickeln“, erzählt Franziska Dolak.

Genauso abenteuerlich wie ihr Arbeitsalltag war auch ihre Anstellung bei Siemens. Franziska Dolak, die anlässlich einer Präsentation über ihr erstes Design Thinking Projekt an der Stanford University weilte, lernte dort ihre zukünftige Chefin bei Siemens kennen. Diese kam nach der Präsentation auf sie zu und sagte nur einen Satz: „Ich möchte mit dir arbeiten.“ Nach dem Abschluss des Masterstudiums an der Universität St.Gallen war es dann so weit – Franziska Dolak stieg bei Siemens in der zentralen Forschung und Entwicklung ein und ist seit Mai 2017 bei Building Technologies als Innovations Managerin für Smart Spaces verantwortlich. Dabei verfolgt sie ein klares Ziel: „Ich möchte verändern, wie Menschen in Gebäuden arbeiten und leben.“

Mehr Kreativität und Produktivität
Je präziser Räume auf die Benutzer und Bewohner eingehen, umso besser können sich diese auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. „Dank Smart Spaces wird Produktivität und Work-Life-In-tegration völlig neu definiert.“

Aber nicht nur die Mitarbeitenden profitieren von Smart Spaces, sondern auch das Unternehmen.

Die perfekte Verknüpfung von digitaler und physischer Welt steigert die Produktivität, die Profitabilität, die Innovationskraft und die Wettbewerbsfähigkeit. „Sehr zur Freude der Geschäftsleitung und der Aktionäre“, freut sich Franziska Dolak.

Fabienne Schumacher, Siemens

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Siemens

Webseite
siemens.ch

Sitz
Zürich

Gründung
1894

Seit knapp 125 Jahren ist Siemens in der Schweiz aktiv und ist mit mehr als 20 Standorten im ganzen Land präsent. Mit rund 5300 Mitarbeitenden gehört das Unternehmen zu den grössten industriellen Arbeitgebern der Schweiz.

Gut zu wissen

Smart Spaces sind intelligente Räume, die auf die individuellen Bedürfnisse der Nutzer eingehen und alle notwendigen administrativen Aufgaben übernehmen.

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