
Welche Rolle hat die Frau in 25 Jahren in unserer Gesellschaft und im Beruf in der Schweiz?

Rückblick einer Frau, die den Wandel miterlebt hat

Eine fiktive Frau im Jahre 2050 – eine Zeitreise von Léa
Da die Schweiz oft langsamer gesellschaftliche Veränderungen umsetzt als einige Nachbarländer, könnte der Fortschritt etwas verzögert sein. Aber mit Blick auf die junge Generation (die Gleichberechtigung selbstverständlich einfordert) ist davon auszugehen, dass 2050 eine weitgehende Gleichstellung normal ist.
Morgens, 07:15 Uhr
Léa sitzt am Küchentisch ihrer Wohnung in Zürich-Altstetten. Während sie ihren Kaffee trinkt, erscheinen auf der transparenten Glasfront ihrer Wohnung die aktuellen Projekt-Updates – holografisch, direkt aus der Cloud. Neben ihr sitzt ihr Partner Samir, ebenfalls Ingenieur, und packt das Frühstück für die Kinder ein. Beide arbeiten 80 % und wechseln sich bei den Schultagen im Homeoffice ab. Das Modell ist Standard – niemand verliert heute Karrierechancen wegen Familienpflichten.
09:00 Uhr – Virtuelles Büro
Léa loggt sich in den hybriden Projektraum ein. Dort arbeitet sie mit Kolleg:innen aus Bern, Singapur und Kapstadt an einer neuen Geothermie-Anlage.
Frauenanteil im Team: 52 %.
Projektleitung: Eine Frau aus Lausanne, die von einer KI unterstützt wird, die automatisch Ressourcen plant, Konflikte erkennt und Arbeitspakete verteilt.
Dass die Leitung eine Frau ist, fällt niemandem auf – es ist schlicht normal.
13:00 Uhr – Mittagspause im Stadtpark
Léa trifft eine Freundin, die gerade eine Ausbildung als Drohnenpilotin für den urbanen Gütertransport abgeschlossen hat. In den letzten 20 Jahren sind technische Berufe für Frauen selbstverständlich geworden, weil Schulen ab der Primarstufe praxisorientierte Tech-Module eingeführt haben.
15:30 Uhr – Politisches Engagement
Léa nimmt sich zwei Stunden für die Gemeindepolitik. Im Jahr 2050 sind fast 50 % aller Gemeindepräsidien in Frauenhand. Die Politik läuft digital und bürgernah – dank Online-Abstimmungen und direkter Beteiligung über sichere Blockchain-Systeme.
Abends
Die Familie kocht gemeinsam, und die Kinder erzählen, dass in der Schule heute eine KI-gesteuerte Klima-Simulation durchgespielt wurde. Mädchen und Jungen werden gleich gefördert – und in den Köpfen der Kinder gibt es keine „typischen Männer- oder Frauenberufe“ mehr.
Gesellschaftliches Bild 2050
Frauen in der Schweiz haben:
- gleiche Löhne,
- gleichwertige Chancen in Führungspositionen,
- volle Altersvorsorge ohne Gender Gap,
- flexible Arbeitsmodelle, die Karriere und Privatleben vereinbaren.
Gleichstellung ist kein politischer Dauerbrenner mehr, sondern eine Selbstverständlichkeit – so normal wie WLAN.
Kategorie
Arbeit
Publiziert am
18.08.2025
Hashtag
#DieWirtschaftsfrau #DWF #Unternehmerinnen #Geschäftsfrauen #Zukunft #2050 #Gleichstellung

