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Gender Gap: Frauen sterben häufiger bei Verkehrsunfällen

“Unsichtbare Frauen“ ist ein Buch, dass von der britischen Autorin Carolina Criado-Perez geschrieben wurde. Im öffentlichen-rechtlichen Fernsehen sagt sie, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Frauen bei einem Autounfall ernsthaft verletzt werden, 47% höher, und dass sie gar sterben noch 17% höher ist als bei Männern, die den gleichen Unfall hätten. Dies liegt an der Tatsache, dass Crashtest-Dummies an einen Durchschnittsmann angelehnt sind und nicht an eine Durchschnittsfrau. Das Design der Autos ist daher an einen durchschnittlichen Mann angepasst. “Es geht um Körpergrösse, Gewicht, Anatomie“, so Carolina Criado-Peres.

Auch der Mobility Report 2021 kommt auf das Ergebnis: Frauen sind bei Autounfällen gefährdeter als Männer

Grund für diese Aussage ist der Crashtest-Dummy, der in den USA verwendet wird. Ein männlicher Fahrer oder Beifahrer stirbt mit zu 17% weniger Wahrscheinlichkeit und wird zu 73% weniger schwer verletzt als eine weibliche Fahrerin oder Beifahrerin. Der Test bildet den Durchschnittsamerikaner ab, allerdings nur den männlichen und wurde 1970 entwickelt. Seit Jahren wird vergeblich auf ein weiblichen Crashtest-Dummies hingewiesen, denn diesen gibt es nicht, obwohl so die Überlebensrate für Frauen bei einem Crash deutlich verbessert werden könnte.

Quelle: Tagesspiegel Leute Newsletter | Lichtenberg, 7. Dez. 2020

Kategorie

News

Publiziert am

10.12.2020

Hashtag

#diewirtschaftsfrau #politik

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